Schröpfen Zug

Vakuumtherapie — tiefes Gewebe lösen

✓ Med. Masseure mit eidg. Fachausweis ✓ Praxis in Zug seit 2004 ✓ Krankenkasse anerkannt: EMR · ASCA · NVS

Was ist Schröpfen?

Schröpfen ist eine der ältesten physikalischen Therapieformen der Welt — in China seit über 2000 Jahren praktiziert, in Europa seit der Antike bekannt. Heute erleben Schröpfglas-Therapien eine Renaissance: Spitzensportler und die moderne Naturheilkunde schätzen die tiefe und schnelle Wirkung.

Das Prinzip ist einfach: Durch Unterdruck in speziellen Glasglocken oder Silikonschröpfköpfen werden Haut und darunterliegendes Gewebe sanft angesaugt. Das regt die lokale Durchblutung an, und verspannte Muskel- und Fasziengewebe fühlen sich danach oft gelockerter an.

In der Praxis Zimmermann Zug wird Schröpfen individuell eingesetzt — als statisches Schröpfen (Gläser an einer Stelle belassen), als Schröpfmassage (gleitend) oder als nasses Schröpfen. Die Wahl der Methode richtet sich nach Ihren Beschwerden und dem Behandlungsziel.

Für wen ist es geeignet?

🔙 Verspannter Rücken — wird besonders gerne bei Rückenverspannungen gewählt
💪 Muskelverspannungen — Triggerpunkte und verhärtete Muskelpartien
🤸 Faszien & Beweglichkeit — verklebt wirkende Partien fühlen sich danach oft gelockerter an
🩸 Durchblutung — der Unterdruck regt die lokale Hautdurchblutung an
🧖 Wohlbefinden — viele empfinden Schröpfen als angenehm lösend und entspannend
🏃 Beliebt bei Sportlern — als ergänzende Anwendung zur Massage geschätzt

Wie läuft eine Behandlung ab?

1
Befundaufnahme

Tino Zimmermann beurteilt das Gewebe durch Abtasten, bestimmt verhärtete Zonen und wählt die passende Schröpfmethode.

2
Vorbereitung

Die Haut wird bei Bedarf leicht eingeölt (für Schröpfmassage) oder gereinigt (für statisches Schröpfen).

3
Schröpfglas setzen

Die Gläser oder Silikonschröpfköpfe werden an den Behandlungsstellen platziert — der Unterdruck entsteht sofort.

4
Behandlung (10–20 Minuten)

Bei statischem Schröpfen verbleiben die Gläser 5–15 Minuten. Bei Schröpfmassage werden sie gleitend über den Rücken geführt.

5
Nachbehandlung

Verfärbungen (Hämatome) nach dem Schröpfen sind normal und verschwinden nach 5–10 Tagen.

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Häufige Fragen zum Schröpfen

Was ist Schröpfen und welche Arten gibt es?

Schröpfen ist eine traditionelle Therapie aus der chinesischen und europäischen Medizin. Spezielle Schröpfgläser erzeugen Unterdruck auf der Haut, der die Durchblutung anregt und verhärtetes Gewebe löst. Es gibt: trockenes Schröpfen (Unterdruck ohne Hautverletzung) und nasses Schröpfen (mit vorheriger Hautritzung). Schröpfmassage kombiniert Schröpfen mit gleitender Massage.

Wofür wird Schröpfen gerne eingesetzt?

Schröpfen wird vor allem bei muskulären Verspannungen und einem verspannten Rücken sehr geschätzt — der Unterdruck regt die lokale Durchblutung an, und das Gewebe fühlt sich danach oft gelockerter an. Viele empfinden es als wohltuend und entspannend. Als naturheilkundliche Methode ersetzt es keine ärztliche Diagnose; bei anhaltenden Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.

Warum entstehen blaue Flecken beim Schröpfen?

Die charakteristischen runden Verfärbungen (Hämatome) nach dem Schröpfen sind kein Zeichen einer Verletzung — sie entstehen durch den Unterdruck, der die Haut ansaugt. Sie sind harmlos und verschwinden in der Regel nach 5–10 Tagen. In der traditionellen chinesischen Medizin werden sie als Reaktionszeichen gedeutet.

Wie unterscheidet sich Schröpfmassage von statischem Schröpfen?

Beim statischen Schröpfen werden die Gläser für 5–15 Minuten an einer Stelle belassen — tiefe Wirkung auf einen Punkt. Bei der Schröpfmassage wird das Glas mit Gleitcreme über die Haut bewegt — eine breitere Gewebsbehandlung, ideal für den gesamten Rücken. Die Schröpfmassage kombiniert die Vorteile von Vakuumtherapie und Massage.

Für wen ist Schröpfen nicht geeignet?

Kontraindikationen für Schröpfen: Blutungsneigung oder Einnahme von Blutverdünnern, entzündete Haut oder Hautkrankheiten im Behandlungsbereich, Thrombose, Schwangerschaft (im Bauchbereich), Fieber, Knochenbrüche im Behandlungsgebiet. Nasses Schröpfen (mit Hautritzung) sollte bei Diabetes und Immunsuppression vermieden werden.

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