Myofasziale Therapie

Faszienverklebungen lösen, Triggerpunkte befreien, chronische Schmerzen beseitigen — gezielt und nachhaltig.

Was ist Myofasziale Therapie?

Myofasziale Therapie — auch Faszientherapie oder Triggerpunkt-Therapie genannt — ist eine spezialisierte Form der medizinischen Massage, die gezielt das Fasziengewebe und die darin eingebetteten Triggerpunkte behandelt.

Faszien sind das dreidimensionale Bindegewebsnetz, das jeden Muskel, jedes Organ und jeden Knochen Ihres Körpers umhüllt und verbindet. Durch Überlastung, Fehlhaltungen, Verletzungen oder Stress können Faszien verkleben, verhärten und Schmerzketten bilden — quer durch den ganzen Körper.

Triggerpunkte sind hypersensible Knoten in der Muskulatur, die nicht nur lokal schmerzen, sondern Schmerz in entfernte Körperstellen übertragen. Tino Zimmermann und sein Team in der Praxis Zimmermann Zug lösen diese Verklebungen mit präzisen manuellen Techniken — sanft, nachhaltig und ohne Schmerzmittel.

Für wen ist es geeignet?

🦴 Chronische Rückenschmerzen — Hexenschuss, Bandscheibenprobleme, Verspannungen durch Jahre am Schreibtisch
🧠 Schulter-Nacken-Beschwerden — hartnäckige Verspannungen, Spannungskopfschmerzen, Tinnitus durch Muskelverspannung
Ischias & Beinschmerzen — ausstrahlende Schmerzen vom Rücken ins Bein, Taubheitsgefühle
🏃 Sportverletzungen & Überlastung — Muskelzerrungen, Tennisarm, Läuferknie, Achillessehnenprobleme
🔄 Bewegungseinschränkungen — eingeschränkte Hüfte, steife Schulter, Einschränkungen nach OP oder Verletzung
💊 Fibromyalgie — generalisierte Schmerzsyndrome mit multiplen Triggerpunkten im ganzen Körper
📐 Haltungsschäden — Skoliose, Rundrücken, Beckenschiefstand durch verklebte Faszienketten
😣 Stressbedingte Körperspannung — psychosomatisch gespeicherte Anspannung, die sich in Muskeln und Faszien manifestiert

Wie läuft eine Behandlung ab?

1
Anamnese & Befunderhebung

Tino Zimmermann bespricht mit Ihnen ausführlich: Wo sind die Beschwerden? Seit wann? Was verschlimmert oder verbessert sie? Ein kurzer Bewegungstest zeigt eingeschränkte Bereiche und aktivierte Triggerpunkte.

2
Gewebevorbereitung

Sanfte Wärme und flächige Streichungen bereiten das Gewebe vor. Die Faszien werden auf die gezielte Behandlung eingestimmt — kein abrupter Einstieg in die Tiefe.

3
Myofasziale Behandlung & Triggerpunkt-Therapie

Gezielter, anhaltender Druck auf Triggerpunkte bis zur vollständigen Entspannung des Knotens. Langsame Fasziendehnungen und -releases lösen Verklebungen auf. Tino kommuniziert laufend: «Spüren Sie den Druck? Strahlt er aus?» — bis zur vollständigen Auflösung.

4
Integration & Abschluss

Ruhige Abschluss-Streichungen integrieren die Behandlung. Der Körper bekommt Zeit, die Veränderungen anzunehmen. Empfehlungen für zuhause: Dehnübungen, Selbstmassage, Wärme.

5
Nachgespräch & Behandlungsplan

Was wurde gefunden und behandelt? Wie geht es weiter? Tino erstellt einen individuellen Plan für folgende Sitzungen und gibt Empfehlungen für den Alltag — Haltung, Bewegung, Dehnung.

Jetzt Termin buchen

Online-Buchung in 2 Minuten — Krankenkasse anerkannt

Häufige Fragen zur myofaszialen Therapie

Was ist der Unterschied zwischen myofaszialer Therapie und klassischer Massage?

Die klassische Massage arbeitet flächig auf Muskeln mit rhythmischen Griffen zur Entspannung und Durchblutungsförderung. Die myofasziale Therapie hingegen zielt spezifisch auf das Fasziensystem — das dreidimensionale Bindegewebsnetz, das Muskeln, Organe und Knochen umhüllt. Mit langsamem, gezieltem Druck werden Verklebungen und Restriktionen im Fasziengewebe gelöst. Triggerpunkte (hypersensible Muskelpunkte) werden direkt behandelt. Die Praxis Zimmermann Zug kombiniert beide Techniken für optimale Ergebnisse.

Bei welchen Beschwerden hilft myofasziale Therapie besonders gut?

Myofasziale Therapie ist besonders wirksam bei: chronischen Rückenschmerzen und Hexenschuss, Schulter-Nacken-Verspannungen und Spannungskopfschmerzen, Ischias-Beschwerden, eingeschränkter Beweglichkeit nach Verletzungen oder Operationen, Sportverletzungen und Überlastungssyndromen, Haltungsschäden durch langes Sitzen sowie Fibromyalgie. Wenn klassische Massage allein nicht ausreicht, ist die myofasziale Therapie oft der entscheidende Schritt zur dauerhaften Linderung.

Was genau sind Triggerpunkte und wie entstehen sie?

Triggerpunkte sind hypersensible Knoten im Muskelgewebe — kleine, verhärtete Bereiche, die bei Druck einen charakteristischen Schmerzpunkt auslösen, oft auch in entfernten Körperstellen (sogenannter übertragener Schmerz). Sie entstehen durch: chronische Überlastung, einseitige Haltungen (z.B. Büroarbeit), unbehandelte Sportverletzungen, Stress und emotionale Anspannung sowie anhaltende Fehlbelastungen. Unbehandelt verstärken sich Triggerpunkte über Zeit und können ganze Bewegungsmuster negativ beeinflussen.

Wie viele Behandlungen brauche ich bei der myofaszialen Therapie?

Das hängt von der Chronizität und dem Schweregrad der Beschwerden ab. Akute Verspannungen sprechen oft nach 2–4 Sitzungen deutlich an. Chronische Zustände — etwa nach Jahren von Fehlhaltungen — benötigen üblicherweise 6–10 Behandlungen in regelmässigen Abständen. Tino Zimmermann erstellt nach dem Erstgespräch einen individuellen Behandlungsplan und bespricht mit Ihnen realistisch erreichbare Ziele. Die Praxis Zimmermann Zug ist bekannt für nachhaltige, langfristig wirksame Ergebnisse.

Ist myofasziale Therapie von der Krankenkasse anerkannt?

Ja — myofasziale Therapie und Triggerpunkt-Behandlung sind Bestandteil der medizinischen Massage und werden von Krankenkassen mit Zusatzversicherung (z.B. Helsana, CSS, Swica, Sanitas, KPT) anerkannt. Die Praxis Zimmermann Zug arbeitet nach Tarif 590. Tino Zimmermann und Kristin Acker sind beide staatlich geprüfte medizinische Masseure EFA. Grundversicherung deckt die Behandlung bei ärztlicher Verordnung.

Jetzt Termin buchen

Online-Buchung in 2 Minuten — auch am Wochenende