Baunscheidtieren Zug
Reflexzonentechnik — Selbstheilungskräfte aktivieren. Eine über 170 Jahre alte Methode, die mit dem Lebenswecker und Reizöl das Immunsystem aktiviert.
Was ist Baunscheidtieren?
Carl Baunscheidt (1809–1873), ein deutscher Mechaniker, entwickelte diese Therapieform nach eigener Beobachtung: Ihn stachen Mücken in die Hand, und sein langjähriger Gelenkrheumatismus besserte sich danach dramatisch. Er konstruierte daraufhin den "Lebenswecker" — ein Instrument mit vielen feinen Nadeln — und begann, Patienten zu behandeln.
Heute ist das Wirkprinzip besser verstanden: Die feinen Einstiche in die Haut, kombiniert mit einem pflanzlichen Reizöl, aktivieren lokale Immunreaktionen. Über Reflexzonen-Verbindungen (ähnlich wie bei der Akupunktur) werden diese Reaktionen an tiefer liegende Organe und Strukturen weitergeleitet — dort, wo die eigentlichen Beschwerden liegen.
In der Praxis Zimmermann Zug wird Baunscheidttherapie mit fundiertem Wissen über Reflexzonen-Anatomie durchgeführt. Die Behandlung ist besonders bei chronischen, hartnäckigen Beschwerden effektiv, wo andere Methoden allein nicht ausreichend wirken.
Für wen ist es geeignet?
Wie läuft eine Behandlung ab?
Tino Zimmermann bestimmt die relevanten Behandlungszonen auf dem Rücken oder anderen Körperstellen.
Die Behandlungsstelle wird gereinigt und das erste Reizöl dünn aufgetragen.
Das Instrument mit feinen Nadeln wird mehrfach auf die Haut aufgesetzt — ein kribbelndes Gefühl entsteht.
Das pflanzliche Reizöl wird auf die behandelte Fläche aufgetragen — die Haut rötet sich und die therapeutische Reaktion beginnt.
Sie erhalten Anweisungen zur Pflege der Haut in den folgenden Tagen (kein Reiben, Sonne meiden).
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Häufige Fragen zum Baunscheidtieren
Was ist Baunscheidtieren und wie funktioniert es?
Baunscheidttherapie (benannt nach dem Erfinder Carl Baunscheidt, 1809–1873) ist eine Reflexzonentechnik, bei der mit einem speziellen Gerät (Lebenswecker) viele kleine Einstiche in die Haut gemacht werden. Danach wird ein pflanzliches Reizöl aufgetragen. Die entstehende Hautrötung aktiviert das Immunsystem und die Selbstheilungskräfte in tiefer liegenden Organen über Reflexzonen-Verbindungen.
Bei welchen Beschwerden hilft Baunscheidttherapie?
Traditionell wird Baunscheidttherapie eingesetzt bei: Schmerzen in Gelenken und Muskeln, Rheuma, Tinnitus und Ohrgeräuschen, Magenbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, Migräne, Atemwegserkrankungen sowie zur Immunstärkung.
Ist Baunscheidtieren schmerzhaft?
Die kleinen Einstiche des Lebensweckers erzeugen ein kribbelndes, leicht stechendes Gefühl — vergleichbar mit einem Nesselbrennen. Das aufgetragene Reizöl kann ein Wärme- oder leichtes Brenngefühl auslösen. Die meisten Patienten beschreiben die Behandlung als intensiv, aber gut verträglich. Tino Zimmermann erklärt den Ablauf vor der Behandlung detailliert.
Wie lange dauert die Hautreaktion nach Baunscheidtieren?
Die typische Hautrötung (Erythem) nach Baunscheidttherapie dauert 1–3 Tage. In dieser Zeit sollte die behandelte Stelle vor Sonne und starker Reibung geschützt werden. Die Rötung ist kein Schaden, sondern Teil der Wirkung — sie zeigt die immunstimulierende Reaktion des Körpers.
Wie viele Baunscheidt-Sitzungen sind nötig?
Bei akuten Beschwerden reichen oft 1–3 Sitzungen. Für chronische Leiden sind typischerweise 4–6 Sitzungen in einem Abstand von 2–4 Wochen sinnvoll. Tino Zimmermann beurteilt die Reaktion der Haut und passt die Behandlungsabstände entsprechend an.